Speläotherapie
in Deutschlands größter Tropfsteinhöhle.

Unter Höhlen- bzw. Speläotherapie – einer Sonderform der Klimatherapie – versteht man die Behandlung von Atemwegs- und Allergie- erkrankungen.

Die Art und Weise der Behandlung ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Die reine Luft der Höhle aktiviert spürbar den gesamten Organismus, entlastet den Körper und unterstützt ihn so bei der Bewältigung allergischer Symptome.

Die Behandlungsmethode der Speläotherapie kann bei täglich zwei Stunden Anwendung bereits nach zwei bis drei Wochen zu einer spürbaren Linderung von Atemwegs- erkrankungen wie z.B. Asthma, Bronchitis oder Heuschnupfen führen. Die Höhlentherapie unterstützt die Wirkung der Schulmedizin nachhaltig und ist auch bei homöopathischen Therapien und Behandlungsmethoden sehr wirkungsvoll.

Man kann wieder freier atmen, fühlt sich wohler, die Lungenfunktion verbessert sich, Asthmaanfälle werden vermindert, der Medikamentenverbrauch geht zurück. Verständlich deshalb, dass bei Atemwegsleidenden die Nachfrage nach der Speläotherapie weiterhin steigt. Kuren im reinen Klima der Tropfsteinhöhlen liegen im Trend.

Die natürliche Therapie und ihre Wirkung

Viele Betroffene suchen außer der medikamentösen Therapie zusätzlich nach anderen wirksamen Behand lungsmöglichkeiten. Hier kommt insbesondere der Klima therapie eine besondere Bedeutung zu. Seeklima, Hochgebirgsklima und das Höhlenklima (Speläo-Klima) sind auf unterschiedliche Weise heilend wirksam. Sie können unter den Bedingungen von Allergenarmut, fehlender Hausstaubmilben und durch die günstige Zusammensetzung der Umgebungsluft eine direkte ent zündungshemmende Zusatzwirkung an den Atemwegen entfalten.

Gerade die Höhlenkur (Speläotherapie) hat in jüngster Zeit besondere Aufmerksamkeit erfahren, weil medizinwissenschaftliche Studien die Verbesserung der Lungenfunktionswerte nach dieser Kur bestätigen. Auch war eine subjektive Verbesserung der Befindlichkeit nach dem „Heilsamen Atem im Schoss der Erde “ wahrzu nehmen. Die bei Atemwegsleidenden oft stark ange griffenen Flimmerhärchen und ausgetrockneten Schleimhäute der Bronchien können sich in diesem Klima wieder erholen und deren Abwehrkräfte stärken, so Prof. Dr. med. Ulrich Hüttemann, Umweltmediziner an der Universität Göttingen.